Das Haus Nummer 12 wurde im Jahr 1781 erbaut, wahrscheinlich vom Baumeister Georg Christian Unger. Das Gebäude gehört zum Bereich der „zweiten barocken Stadterweiterung", die das größte Flächendenkmal bürgerlicher barocker Bauten in Mitteleuropa darstellt.
Seinen Namen erhielt der Straßenzug am 25. 10. 1820 nach der Prinzessin Charlotte von Preußen.
Ursprünglich hieß diese Straße Pflugstraße, genannt nach einem verdienten Unteroffizier Pflug, der später das Grundstück Nr. 30 erhielt. Ab 1945 wurde die Charlottenstraße zur Wilhelm-Pieck-Straße, um später ihren ursprünglichen Namen wiederzuerhalten.
Das eingetragene Baudenkmal befindet sich, zusammen mit dem im Hof befindlichen, freistehenden Fachwerkhaus, auf einer Grundstücksfläche von insgesamt 619 qm. Das dreigeschossige Bürgerpalais besteht aus zwei abgeschlossenen Einheiten mit einer gesamten Wohn-/Nutzfläche von ca. 200 qm.